Fritz Strobentz
Fritz Strobentz (geboren 1856 in Budapest, gestorben 1929 in München) war ein aus Ungarn stammender Maler. Er studierte von 1877 bis 1880 an der Kunstakademie Düsseldorf bei Hugo Crola, Heinrich Lauenstein, Peter Janssen d. Ä. und Eduard von Gebhardt. Von 1880 bis 1882 war er Student der Akademie der Bildenden Künste München bei Ludwig von Löfftz. Danach ließ er sich in München nieder, dann in Dachau (Künstlerkolonie Dachau) und Ungarn. In München war er Mitglied der Luitpold-Gruppe. Anfangs Anhänger der traditionellen Münchener Genre- und Landschaftsmalerei., entwickelte er, ausgehend vom Naturalismus, eine eigenständige impressionistische Naturauffassung. Seit den 1880er Jahren widmete sich Strobentz der Freilichtmalerei und gründlichen Naturstudien. Studienreisen unternahm er nach Holland, Paris und Italien. 1910 verlieh ihm das Königreich Bayern den Professorentitel. Strobentz gehörte zu den Gründungsmitgliedern der Münchener Secession und zum Kreis um Leo Putz, war mit Franz von Stuck und Fritz von Uhde befreundet. Als frühes Mitglied des Deutschen Künstlerbundes stellte Strobentz 1904 auf der ersten gemeinsamen Ausstellung des DKB mit den Münchener Sezessionisten in den Staatlichen Antikensammlungen am Königsplatz aus. 1907 zählte er zu den Gründungsmitgliedern der ungarischen Gesellschaft der Impressionisten und Naturalisten.