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Heinrich Rudolf Zille (geboren 1858 in Radeburg; gestorben 1929 in Berlin) war ein deutscher Grafiker, Maler und Fotograf. Bekannt sind vor allem seine Szenen aus dem Berliner Volksleben. Zille ging zunächst bei dem Steinzeichner Fritz Hecht in die Lehre, studierte nebenbei bei Theodor Hosemann an der Königlichen Kunstschule und nahm Abendunterricht bei Carl Domschke. Zwischen 1882 und 1906 befasste er sich mit der Fotografie. Die zunehmende Bearbeitung sozialkritischer Themen brachte 1907 den Ausschluss aus der "Photographischen Gesellschaft". Er begann die Arbeit als freier Künstler und entwickelte seinnen Stil, der ihm den Beinamen "Pinselheinrich" eintrug. Zille veröffentlichte in Magazinen wie "Simplicissimus", "Jugend" und den "Lustigen Blättern", war seit 1903 Mitglied der "Berliner Secession", und des in diesem Jahr gegründeten "Deutschen Künstlerbundes". 1913 Mitgründung der "Freien Secession", deren Vorstandsmitglied er wurde. Max Liebermann, der Zille gefördert hatte, setzte sich für die Ernennung des Freundes zum Professor ein, der nun Mitglied der "Preußischen Akademie der Künste" werden konnte.

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