Zum Hauptinhalt springen Zur Suche springen Zum Menü springen

Brief

Ort: Berlin

Datum: 15. Januar 1927

Artikelnummer: KKS202500439

Kontext

Brief

Inhalt

Kohte bestätigt die Anfrage um Publikationstausch und konstatiert, dass die "Deutschen Gaue" für die Historische Gesellschaft in Posen nicht von Relevanz sind und ein Tausch daher nicht möglich ist.

Maße: Das Blatt misst ca. 11 x 15 cm.

Zustand

Die Schrift in blauer Tinte, sehr gut lesbar und erhalten. Die Karte verso gestempelt, links gelocht, gebräunt, griffspurig und stockfleckig, etwas knickfaltig und angeschmutzt, in den Kanten etwas bestoßen. Sonst in gutem Zustand.

Provenienz

Aus Ostdeutschem Privatbesitz.

Julius Eduard Alexander Kohte (geboren 1861 in Berlin, gestorben 1945 in Mitwitz) war Provinzialkonservator für Kunstdenkmäler der preußischen Provinzen Posen und Brandenburg sowie Privatdozent an der Technischen Hochschule zu Berlin. Nach dem Studium konnte Kohte mit einem einjährigen Forschungsstipendium der Boissonet-Stiftung der heutigen Technischen Universität Berlin 1888/89 die damals umstrittene Baugeschichte der Kirche San Lorenzo Maggiore in Mailand klären. Er arbeitete anschließend als Regierungsbauführer und -baumeister in Berlin, Koblenz und Magdeburg. Im Jahr 1891 erhielt er den Auftrag die Kunstdenkmäler der Provinz Posen aufzunehmen. Aus dieser Aufgabe resultierte das vierbändige Verzeichnis über die Kunstdenkmäler der Provinz Posen, das 1896 bis 1898 erschien. Nach Beteiligung an Ausgrabungen in Magnesia in Kleinasien – er erstellte Grabungsbericht und Veröffentlichung – habilitierte sich Kohte 1903 an der Technischen Hochschule Charlottenburg. Zwischen 1904 und 1924 gehörte er der staatlichen Bau- und Finanzdirektion an. Anfang 1921 wurde in Groß-Berlin ein Dezernat für Denkmalpflege eingerichtet, dessen Leitung Julius Kohte übertragen wurde. Das Dezernat umfasste sowohl die Denkmalpflege und den Heimatschutz im Allgemeinen als auch die Verwaltung der Bau- und Kunstwerke in staatlichem Besitz, die als Kunstdenkmäler im engeren Sinne zu verstehen waren. 1924–1935 wurde ihm das Amt des Provinzialkonservators für die Kunstdenkmäler der Provinz Pommern übertragen. Von 1903 bis 1927 war Kohte Privatdozent an der Technischen Universität Berlin bzw. ihrer Vorgängerin der Königlich Technischen Hochschule in Charlottenburg und unterrichtete dort in Geschichte der Baukunst.

Christian Frank (1867 in Günzburg, 1942 in Kaufbeuren) war ein deutscher Priester, Heimatforscher, Herausgeber, aber auch Vordenker völkischen Gedankenguts.Nach der Volksschule trat Frank an das Günzburger Progymnasium, dann an die Königliche Studienanstalt in Neuburg an der Donau über, die er am 1. August 1886 absolvierte. Bis 1889 studierte er katholische Theologie in Dillingen an der Donau. Dann wechselte er für zwei Jahre nach München, wo er neben dem Theologiestudium bei Wilhelm Heinrich Riehl kulturgeschichtliche, volkskundliche und historische Vorlesungen belegte. 1891 wurde Frank in München zum Priester geweiht. Seine erste Dienststelle als Kaplan trat er im September 1891 in Kettershausen an. 1893 bis 1894 war er als Pfarrvikar für ein knappes Jahr in Niederraunau bei Krumbach tätig, ehe er 1894 die Stelle des Hausgeistlichen an der Heil- und Pflegeanstalt Kaufbeuren mit dem Zweigkrankenhaus Irsee übernahm, die er bis zu seinem Tod im Jahr 1942 innehatte. Frank gehörte zu den herausragenden Wegbereitern der Heimatbewegung im 19. Jahrhundert. 1899 gründete er in Kaufbeuren den zweiten bayerischen Verein zur Förderung der Heimatkunde („Verein Heimat“), der schnell wuchs und über die heimat- und volkskundlichen Interessen auch über die Grenzen des Allgäu hinaus förderte.

50,00 €
Preis Differenzbesteuert n. § 25a UStG. inkl. 19% MwSt. - zzgl. Versand
Stk
Kontaktdaten
Frage zum Artikel
Der Versand erfolgt innerhalb von 2-4 Werktagen. Die Ware wird sicher verpackt und per DHL oder Hermes mit Angabe der Sendungsnummer verschickt. Für den Versand überformatiger Gemälde nutzen wir andere Versanddienstleister. Gern können Sie uns auch einen Anbieter Ihrer Wahl vorschlagen. Sollten Sie einen Versand zu einem geänderten Termin oder an eine abweichende Lieferadresse wünschen, geben Sie uns Bescheid! Eine Abholung im Laden ist zu unseren Öffnungszeiten bzw. zu einem vereinbarten Termin ebenfalls möglich.
Der Artikel gefällt Ihnen nicht? Dann können Sie ihn als Privatperson gemäß unserer AGB innerhalb von 14 Tagen zurückgeben und erhalten Ihr Geld zurück. Bitte legen Sie Ihrer Retoure immer eine schriftliche Widerrufserklärung bei. Die Rücksendekosten für eine Retoure sind von Ihnen zu tragen. Bei berechtigten Reklamationen übernehmen wir die Rücksendekosten, sofern von uns zuvor Ihre Reklamation geprüft und freigegeben wurde.