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Christian Frank
Matthias Blank

Brief

Ort: München

Datum: 20. Dezember 1912

Artikelnummer: KKS202500408

Kontext

Brief

Inhalt

Die dem Brief beigefügte Visitenkarte des Pfarrers Fäßler bezeugt dessen Vermittlungsarbeit zwischen Blank und Frank, letzterer sucht einen Mitarbeiter für die Zeitschrift "Deutsche Gaue", Blanks Brief fungiert als Bewerbungsschreiben auf diese Stelle.

Maße: Das Blatt misst ca. 22,5 x 14,5 cm.

Zustand

2 Objekte: Brief und Visitenkarte. Die Schrift in brauner Tinte, stellenweise etwas verblasst, dennoch gut erhalten und lesbar. Der Doppelbogen recto oben mit verblasstem blauem Namensstempel sowie blauem Eingangsstempel, links gelocht, mittig horizontal gefalzt, vergilbt, griffspurig, stockfleckig und leicht angeschmutzt, in den Kanten und Falzkanten leicht bestoßen und angeschmutzt. Sonst in gutem Zustand. Die Visitenkarte in schwarzer Tinte beschrieben, gut erhalten und lesbar. Etwas griffspurig und vergilbt, sonst gut.

Provenienz

Aus Ostdeutschem Privatbesitz.

Matthias Blank (geboren 1881 in München, gestorben 1928 in Meißen) war ein Schriftsteller und populärer deutscher Kriminalautor. Er veröffentlichte seine Werke auch unter zahlreichen Pseudonymen, wie z. B. Theo von Blankensee, Matthias Blank-Hohenzollern, M. Birkenau, E. Berlepsch, B. Brandeis, M. Blank-Hohenofen, M. B. Hohenofen, B. Weßling, M. Weßling, S. Weßling.

Christian Frank (1867 in Günzburg, 1942 in Kaufbeuren) war ein deutscher Priester, Heimatforscher, Herausgeber, aber auch Vordenker völkischen Gedankenguts.Nach der Volksschule trat Frank an das Günzburger Progymnasium, dann an die Königliche Studienanstalt in Neuburg an der Donau über, die er am 1. August 1886 absolvierte. Bis 1889 studierte er katholische Theologie in Dillingen an der Donau. Dann wechselte er für zwei Jahre nach München, wo er neben dem Theologiestudium bei Wilhelm Heinrich Riehl kulturgeschichtliche, volkskundliche und historische Vorlesungen belegte. 1891 wurde Frank in München zum Priester geweiht. Seine erste Dienststelle als Kaplan trat er im September 1891 in Kettershausen an. 1893 bis 1894 war er als Pfarrvikar für ein knappes Jahr in Niederraunau bei Krumbach tätig, ehe er 1894 die Stelle des Hausgeistlichen an der Heil- und Pflegeanstalt Kaufbeuren mit dem Zweigkrankenhaus Irsee übernahm, die er bis zu seinem Tod im Jahr 1942 innehatte. Frank gehörte zu den herausragenden Wegbereitern der Heimatbewegung im 19. Jahrhundert. 1899 gründete er in Kaufbeuren den zweiten bayerischen Verein zur Förderung der Heimatkunde („Verein Heimat“), der schnell wuchs und über die heimat- und volkskundlichen Interessen auch über die Grenzen des Allgäu hinaus förderte.

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