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Brief

Ort: Schloss Sofiero/ Helsingborg

Datum: 19. Februar 1960

Artikelnummer: KKS202600267

  • Artikelnummer: KKS202600267

Kontext

Brief

Inhalt

Auf Schwedisch verfasster Brief der in Schloss Sofiero weilenden Prinzessin Astrid von Norwegen an Marie Elisabeth zu Wied.

Maße: Das Blatt misst ca. 12,0 x 16,5 cm.

Zustand

2 Objekte: Umschlag und Karte. Umschlag und Karte mit Blindstempel des Schlosses Sofiero. Die Schrift in blauer Tinte, verblasst, doch gut lesbar und erhalten. Der Bogen etwas vergilbt und griffspurig. Der Umschlag in blauer Tinte beschriftet, mit Postmarken- und stempeln, etwas vergilbt, griffspurig, angeschmutzt, in den Kanten bestoßen. Summa in gutem Zustand.

Provenienz

Aus süddeutschem Kunsthandel erworben.

Astrid von Norwegen (geboren 1932 in Oslo) ist eine norwegische Prinzessin und ältere Schwester von Harald V.. Sie ist eine Tochter von Olav V. und Märtha von Schweden und gehört dem Haus Glücksburg an. Während des Zweiter Weltkrieg lebte sie mit ihrer Mutter und ihren Geschwistern zeitweise im Exil in den Vereinigten Staaten, nachdem Norwegen 1940 von deutschen Truppen besetzt worden war. Nach Kriegsende kehrte sie nach Norwegen zurück und wuchs am königlichen Hof in Oslo auf. 1956 heiratete sie den norwegischen Reeder Johan Martin Ferner, wodurch sie den Titel „Prinzessin Astrid, Mrs. Ferner“ annahm. Aus der Ehe gingen mehrere Kinder hervor. Obwohl sie keine unmittelbare Thronfolgerin ist, übernahm sie über viele Jahrzehnte hinweg wichtige repräsentative Aufgaben für das norwegische Königshaus. Besonders nach dem frühen Tod ihrer Mutter 1954 unterstützte Astrid ihren Vater Olav V. bei offiziellen Verpflichtungen und fungierte häufig als weibliche Repräsentantin des Hofes, bis ihr Bruder Harald 1968 heiratete. Auch später nahm sie weiterhin an Staatsbesuchen, nationalen Gedenkveranstaltungen und offiziellen Feierlichkeiten teil. Darüber hinaus engagiert sich Prinzessin Astrid in zahlreichen sozialen und kulturellen Organisationen in Norwegen, insbesondere in Bereichen wie Kinder- und Jugendhilfe, Gesundheitswesen sowie im Sport- und Vereinswesen.

Marie Elisabeth zu Wied (geboren 1913 in Neuwied, gestorben 1983) war eine Prinzessin aus dem deutschen Fürstenhaus Wied. Sie gehörte zu einer Familie, die im 19. und frühen 20. Jahrhundert durch enge dynastische Verbindungen mit mehreren europäischen Herrscherhäusern verbunden war. Sie war eine Tochter von Wilhelm zu Wied und Sophie von Schönburg-Waldenburg. Ihr Vater war 1914 für kurze Zeit als Fürst von Albanien eingesetzt worden, bevor der Ausbruch des Erster Weltkrieg seine Herrschaft beendete. Marie Elisabeth wuchs in Deutschland auf und gehörte dem weit verzweigten europäischen Hochadel an. Über ihre Familie bestanden enge verwandtschaftliche Beziehungen unter anderem zum rumänischen Königshaus, da ihr Großvater Wilhelm zu Wied ein Bruder von Elisabeth zu Wied war. Über ihr späteres Leben ist in der historischen Literatur vergleichsweise wenig veröffentlicht. Wie viele Angehörige des deutschen Hochadels des 20. Jahrhunderts lebte sie nach dem Ende der monarchischen Ordnung überwiegend im privaten Rahmen der Familie.

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