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Heinrich Otto Wieland (geboren 1877 in Pforzheim, gestorben 1957 in München) war ein deutscher Chemiker und Nobelpreisträger für Chemie. Er begann 1896 an der Universität München mit dem Chemiestudium und wurde im Jahre 1901 bei Johannes Thiele promoviert. Er habilitierte sich im Jahre 1905 mit einer Arbeit über Stickstoffoxide. Es folgten, neben der Dozententätigkeit in München, jahrelange Berater- und Gutachtertätigkeiten. Von 1915 bis in die 1920er Jahre war Heinrich Wieland Berater bei Boehringer Ingelheim und baute in dieser Zeit die erste wissenschaftliche Abteilung des Unternehmens auf. 1917/18 leitete Wieland die Abteilung für Kampfstoffsynthese an Fritz Habers Kaiser-Wilhelm-Institut für physikalische Chemie und Elektrochemie in Berlin-Dahlem, wo er Kampfstoffe wie Senfgas (Lost) und die sogenannten „Maskenbrecher“ entwickelte. In dieser Zeit erreichte ihn auch der Ruf auf eine Professur an der TH München. 1921 wurde Wieland zum Professor an der Universität Freiburg und zum Wintersemester 1925/26 an die Universität München berufen. Er forschte im Bereich der Alkaloide, besonders am Strychnin, das damals aus der Brechnuss hergestellt wurde. Ab 1933 intensivierte er die Forschung am indianischen Pfeilgift. 1921 wurde er zum korrespondierenden Mitglied der Göttinger Akademie der Wissenschaften und zum außerordentlichen Mitglied der Heidelberger Akademie der Wissenschaften gewählt. 1925 änderte sich dieser Status zum auswärtigen Mitglied. 1925 wurde er zum Mitglied der Leopoldina und zum ordentlichen Mitglied der Bayerischen Akademie der Wissenschaften gewählt. 1927 erhielt er den Nobelpreis für Chemie. 1929 wurde er in die American Academy of Arts and Sciences sowie als korrespondierendes Mitglied in die damalige Sowjetische Akademie der Wissenschaften aufgenommen, 1932 in die National Academy of Sciences. Im Jahr 1942 erhielt er die Goethe-Medaille für Kunst und Wissenschaft. Seit 1952 war er Mitglied des Ordens Pour le Mérite für Wissenschaft und Künste sowie Träger des Großen Verdienstkreuzes der Bundesrepublik Deutschland.

Heinrich Otto Wieland (geboren 1877 in Pforzheim, gestorben 1957 in München) war ein deutscher Chemiker und Nobelpreisträger für Chemie. Er begann 1896 an der Universität München mit dem Chemiestudium und wurde im Jahre 1901 bei Johannes Thiele promoviert. Er habilitierte sich im Jahre 1905 mit einer Arbeit über Stickstoffoxide. Es folgten, neben der Dozententätigkeit in München, jahrelange Berater- und Gutachtertätigkeiten. Von 1915 bis in die 1920er Jahre war Heinrich Wieland Berater bei Boehringer Ingelheim und baute in dieser Zeit die erste wissenschaftliche Abteilung des Unternehmens auf. 1917/18 leitete Wieland die Abteilung für Kampfstoffsynthese an Fritz Habers Kaiser-Wilhelm-Institut für physikalische Chemie und Elektrochemie in Berlin-Dahlem, wo er Kampfstoffe wie Senfgas (Lost) und die sogenannten „Maskenbrecher“ entwickelte. In dieser Zeit erreichte ihn auch der Ruf auf eine Professur an der TH München. 1921 wurde Wieland zum Professor an der Universität Freiburg und zum Wintersemester 1925/26 an die Universität München berufen. Er forschte im Bereich der Alkaloide, besonders am Strychnin, das damals aus der Brechnuss hergestellt wurde. Ab 1933 intensivierte er die Forschung am indianischen Pfeilgift. 1921 wurde er zum korrespondierenden Mitglied der Göttinger Akademie der Wissenschaften und zum außerordentlichen Mitglied der Heidelberger Akademie der Wissenschaften gewählt. 1925 änderte sich dieser Status zum auswärtigen Mitglied. 1925 wurde er zum Mitglied der Leopoldina und zum ordentlichen Mitglied der Bayerischen Akademie der Wissenschaften gewählt. 1927 erhielt er den Nobelpreis für Chemie. 1929 wurde er in die American Academy of Arts and Sciences sowie als korrespondierendes Mitglied in die damalige Sowjetische Akademie der Wissenschaften aufgenommen, 1932 in die National Academy of Sciences. Im Jahr 1942 erhielt er die Goethe-Medaille für Kunst und Wissenschaft. Seit 1952 war er Mitglied des Ordens Pour le Mérite für Wissenschaft und Künste sowie Träger des Großen Verdienstkreuzes der Bundesrepublik Deutschland.

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Heinrich Otto Wieland

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